Redaktion: WERTSCANNER Redaktion
Aktualisiert: 18.04.2026
Redaktioneller Hinweis
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Monitor verkaufen: Preise, Tipps und Wege 2026

Monitor verkaufen lohnt sich 2026 oft mehr, als viele erwarten. TrendForce beziffert die weltweiten OLED-Monitor-Lieferungen für 2025 auf 2,735 Millionen Geräte, plus 92 Prozent zum Vorjahr, und erwartet für 2026 noch einmal 51 Prozent Wachstum (TrendForce, 2026). Das zeigt vor allem eins: Gute Displays bleiben gefragt.
Gleichzeitig liegen neue 27-Zoll-Modelle je nach Einsatz sehr unterschiedlich im Markt. Dell listet den S2721DS als QHD-Alltagsmonitor bei 249 Euro und den S2722DGM als 27-Zoll-Gaming-Monitor bei 275 Euro (Dell S2721DS, Dell S2722DGM, abgerufen am 18. April 2026). Genau diese Preisanker helfen dir dabei, einen gebrauchten Monitor sauber einzuordnen.
In diesem Ratgeber bekommst du die Reihenfolge, die beim Verkauf wirklich hilft: zuerst Marktgefühl und Preisfaktoren, dann Vorbereitung, dann der passende Verkaufsweg. So nennst du keinen Fantasiepreis und verschweigst auch keine Punkte, die später zu Diskussionen führen.
Kurzüberblick
- TrendForce meldet für OLED-Monitore 2025 ein Plus von 92 Prozent und erwartet 2026 weiteres Wachstum.
- Neue 27-Zoll-Monitore liegen laut Dell je nach Klasse schon bei 249 bis 275 Euro und bilden klare Preisanker.
- Größe, Auflösung, Hertz, Anschlüsse und tote Pixel entscheiden beim Verkauf stärker als die Marke allein.
Warum lohnt sich Monitor verkaufen 2026 noch?
TrendForce meldet für OLED-Monitore 2025 weltweit 2,735 Millionen Auslieferungen und ein Wachstum von 92 Prozent, für 2026 stehen weitere 51 Prozent im Raum (TrendForce, 2026). Das bedeutet nicht, dass jeder alte Bildschirm plötzlich teuer wird. Es zeigt aber klar, dass gute Displays im Markt weiter ernst genommen werden.
Vor allem größere QHD- oder schnelle Gaming-Modelle profitieren davon. Samsung wirbt beim Odyssey G5 mit QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, 180 Hz und 1 ms Reaktionszeit (Samsung, abgerufen am 18. April 2026). Solche Werte schaffen einen klaren Abstand zu einfachen Office-Monitoren.
Für dich heißt das praktisch: Ein sauber gepflegter Monitor ist kein Zufallsartikel. Er hat oft noch einen klaren Platz zwischen Neukauf und Billigware. Genau deshalb lohnt sich eine saubere Preisprüfung, bevor du ihn vorschnell für einen symbolischen Betrag abgibst.
Welche Faktoren bestimmen beim Monitor-Verkauf den Preis?
Dell setzt für neue 27-Zoll-Geräte bereits einen Preisrahmen von 249 bis 275 Euro, während Samsung für den Odyssey G5 QHD und 180 Hz als klare Leistungsmerkmale hervorhebt (Dell, Samsung, abgerufen am 18. April 2026). Beim Gebrauchtpreis zählt deshalb nicht nur die Marke, sondern die sichtbare Kombination aus Größe, Technik und Zustand.
| Preisfaktor | Typische Wirkung | Warum das zählt |
|---|---|---|
| Größe und Auflösung | 27 Zoll mit QHD wirkt meist deutlich attraktiver als 24 Zoll mit Full HD | Käufer vergleichen heute zuerst Nutzwert, Schärfe und Arbeitsplatzgröße |
| Panel und Bildrate | IPS, OLED und hohe Hertz-Zahlen halten den Preis länger stabil | Farben, Blickwinkel und flüssige Darstellung sind bei Gaming und Homeoffice sichtbar |
| Anschlüsse und Ergonomie | USB-C, DisplayPort, HDMI und höhenverstellbare Ständer verbessern die Nachfrage | fehlende Anschlüsse oder ein wackeliger Standfuß schaffen sofort Reibung im Gespräch |
| Zustand und Vollständigkeit | tote Pixel, Kratzer, fehlendes Netzteil oder kein Originalstandfuß drücken den Preis schnell | bei Monitoren wirkt jeder sichtbare Mangel direkt auf Vertrauen und Kaufentscheidung |
- 27 Zoll ist oft der ruhige Sweet Spot: Große Unterschiede im Preis entstehen schon zwischen 24 Zoll Full HD und 27 Zoll QHD.
- Panel und Hertz machen den Markt: LG hebt beim 27GS50FX-B 180 Hz hervor, Samsung beim G5 zusätzlich QHD und schnelle Reaktionszeit (LG, Samsung).
- Anschlüsse verkaufen mit: HDMI, DisplayPort, USB-C, ein stabiles Netzteil und ein vollständiger Standfuß sparen dem Käufer Nachkauf und Ärger.
Tipp: Schreib immer die exakte Modellnummer in deine Anzeige. Bei Monitoren macht oft schon ein Buchstabe im Modell aus, ob du von einem einfachen Office-Gerät oder einem spürbar stärkeren Gaming-Modell sprichst.
Wie bereitest du deinen Monitor sauber für den Verkauf vor?
Samsung und LG bewerben bei aktuellen Monitoren klar definierte Merkmale wie QHD, 180 Hz, HDR oder FreeSync (Samsung, LG, abgerufen am 18. April 2026). Genau deshalb musst du vor dem Verkauf nicht nur Staub wischen, sondern die wichtigsten Funktionen kurz prüfen und belegen können.
- Panel testen: Prüfe tote Pixel, Helligkeit, Flimmern, Backlight-Bleeding und die wichtigsten Eingänge mit einem echten Signal.
- Zubehör zusammensuchen: Netzteil, Stromkabel, HDMI- oder DisplayPort-Kabel und Standfußteile gehören zusammen in ein vollständiges Angebot.
- Fotos ehrlich machen: Front, Rückseite, Anschlüsse, Modellaufkleber und eventuelle Kratzer fotografierst du am besten separat.
Wenn du einen Smart-Monitor oder ein Display mit Dock-Funktionen verkaufst, prüfe zusätzlich Kontoabmeldung, USB-Hub, Webcam und Ladefunktion. Wer parallel einen kompletten Rechner anbietet, sollte auch den Beitrag zu PC verkaufen oder MacBook verkaufen mitdenken, damit Gerät und Zubehör sauber zusammenpassen.
Welcher Verkaufsweg passt beim Monitor verkaufen am besten?
Dell nennt 249 Euro für einen QHD-Alltagsmonitor und 275 Euro für ein gebogenes 27-Zoll-Gaming-Modell (Dell S2721DS, Dell S2722DGM, abgerufen am 18. April 2026). Diese Neupreise zeigen ziemlich gut, warum Versand, Abholung und Verkaufsplattform deinen Erlös spürbar verändern.
- Lokale Abholung: Für große oder empfindliche Monitore oft die ruhigste Lösung, weil du Transportschäden vermeidest.
- Privatverkauf online: Auf Kleinanzeigen oder eBay holst du meist mehr heraus, musst aber mehr Rückfragen und Preisgespräche einplanen.
- Bundle-Verkauf: Ein Monitor zusammen mit Konsole oder PC kann sinnvoll sein, wenn die Kombination für Käufer direkt nutzbar wirkt.
Gerade Gaming-Monitore lassen sich manchmal gut mit einem passenden Setup verkaufen. Wenn du ohnehin eine PS5 verkaufen oder eine Xbox Series X verkaufen willst, kann ein ehrliches Bundle für beide Seiten einfacher sein als zwei getrennte Anzeigen.

Was ist dein Monitor realistisch noch wert?
Wenn neue 27-Zoll-Modelle laut Dell bei 249 bis 275 Euro starten und Samsung oder LG bei Gaming-Modellen klare Leistungsdaten wie QHD oder 180 Hz ausspielen, wird der Gebrauchtpreis schnell nachvollziehbar (Dell, Samsung, LG). Die Frage ist dann nicht mehr, ob du verkaufen kannst, sondern wie nah dein Gerät an diesen Preisankern noch dran ist.
- Einfache 24-Zoll-Full-HD-Monitore: laufen meist über einen fairen Einstiegspreis und vollständiges Zubehör, nicht über Technikbegeisterung.
- 27-Zoll-QHD-Office-Modelle: wirken oft stabiler, wenn Standfuß, Netzteil und Anschlüsse sauber dokumentiert sind.
- Schnelle Gaming-Monitore: profitieren am stärksten von klaren Daten zu Hertz, Reaktionszeit und Paneltyp.
Tipp: Orientiere dich nie an Einzelanzeigen mit Wunschpreis, sondern an vergleichbaren Geräten mit möglichst ähnlicher Größe, Auflösung und Bildrate. Sonst überschätzt du alte Technik sehr schnell.
Welche Fehler kosten beim Monitor-Verkauf am meisten Geld?
Samsung und LG stellen 2026 technische Merkmale wie QHD, 180 Hz, HDR und FreeSync klar in den Vordergrund (Samsung, LG, abgerufen am 18. April 2026). Wenn du genau diese Punkte in der Anzeige auslässt oder falsch angibst, verlierst du beim Monitorverkauf oft zuerst Vertrauen und dann Geld.
- Modell zu ungenau nennen: "27-Zoll-Monitor von Dell" reicht nicht, wenn der Markt zwischen Office und Gaming deutlich unterscheidet.
- Panel-Mängel kleinreden: Tote Pixel, Kratzer oder Helligkeitsflecken gehören offen in die Anzeige.
- Versand unterschätzen: Ohne sicheren Karton, Polsterung und Dokumentation werden Monitore schnell zum Risiko.
Der beste Verkauf ist nicht der mit dem schönsten Wunschpreis, sondern der mit der kleinsten Reibung. Je klarer dein Gerät beschrieben ist, desto ruhiger laufen Anfragen, Verhandlung und Übergabe.
Häufige Fragen
Was ist mein Monitor noch wert?
Der Wert hängt vor allem von Größe, Auflösung, Panel, Bildwiederholrate, Anschlüssen und Zustand ab. Ein 27-Zoll-QHD-Gaming-Monitor wird anders bewertet als ein einfacher Full-HD-Büromonitor. Ohne genaue Modellnummer bleibt jede Schätzung zu grob.
Bringt ein Gaming-Monitor mehr Geld als ein Office-Monitor?
Oft ja, aber nur wenn die technischen Daten noch gefragt sind. Hohe Bildwiederholrate, QHD oder UHD, IPS oder OLED und saubere Anschlüsse machen Gaming-Modelle attraktiver. Ein alter Monitor mit 60 Hz und schwachem Panel verliert meist deutlich schneller.
Welche Angaben sollte ich in die Anzeige schreiben?
Nenne immer Marke, genaue Modellnummer, Zollgröße, Auflösung, Paneltyp, Bildwiederholrate, Anschlüsse, eventuelle VESA-Halterung und sichtbare Mängel. Dazu gehören auch tote Pixel, Kratzer, Clouding, fehlende Kabel oder ein unvollständiger Standfuß.
Soll ich den Monitor lieber abholen lassen oder verschicken?
Abholung ist bei Monitoren oft entspannter, weil Glas, Panel und Standfuß empfindlich sind. Versand geht nur mit stabiler Verpackung, Polsterung und idealerweise dem Originalkarton. Ohne guten Schutz steigt das Risiko für Transportschäden deutlich.
Wie prüfe ich tote Pixel vor dem Verkauf?
Starte einfarbige Testbilder in Weiß, Schwarz, Rot, Grün und Blau und kontrolliere das Panel aus normalem Sitzabstand und aus der Nähe. So erkennst du tote Pixel, helle Flecken oder Backlight-Bleeding leichter. Solche Punkte solltest du ehrlich angeben.
Lohnt sich der Verkauf eines älteren 24-Zoll-Full-HD-Monitors noch?
Ja, aber meist nur mit realistischer Erwartung. Solche Monitore verkaufen sich eher über Preis und Alltagstauglichkeit als über besondere Technik. Wenn Standfuß, Netzteil und HDMI-Kabel komplett sind, läuft der Verkauf oft deutlich ruhiger.
Was mache ich mit einem Smart-Monitor oder USB-C-Dock-Monitor?
Bei Smart-Monitoren solltest du Konten abmelden und auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Bei USB-C-Dock-Monitoren lohnt sich ein Test von Ladefunktion, USB-Hub und Webcam, falls vorhanden. Gerade diese Zusatzfunktionen entscheiden oft über Vertrauen und Preis.
Fazit: Monitor verkaufen klappt am besten mit klaren Technikdaten
Ein Monitor verkauft sich 2026 nicht automatisch gut, aber deutlich besser mit sauberem Technikprofil, ehrlichen Fotos und einem realistischen Preisanker. Größe, Auflösung, Hertz und Anschlüsse sind dabei meist wichtiger als die Marke allein.
Wenn du das Gerät vorab testest, Zubehör komplett machst und den passenden Verkaufsweg wählst, vermeidest du die typischen Diskussionen über tote Pixel, fehlende Kabel oder falsche Preisvorstellungen fast komplett.
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